Knöppe & Flupp - Einsatzberichte
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Drücker-Kolonne:

Knöppe & Flupp ist es auf beeindruckende Art und Weise gelungen, sich dem aggressiven Vorgehen einer sogenannten Drücker-Kolonne zu stellen. Dabei haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut, um dieser kriminellen Vereinigung das Handwerk zu legen. Dem unermüdlichen Einsatz unseres Dauerpraktikanten Giuseppe ist es zu verdanken, dass uns beiden mal wieder nichts passiert ist.

Geschickt haben wir ihn als ahnungslosen Hausbewohner in das Zielobjekt eingeschleust und ihn somit der brutalen Realität des weniger seriösen Zeitungsverkäufers überlassen. Dabei zeigte sich Giuseppe dem Gauner gegenüber jedoch etwas unbeholfen, weil er auf dessen gut gemeintes Angebot einfach nicht eingehen wollte. Zuvor hatte er uns gegenüber noch mit seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz geprahlt und er wollte sich bei dieser Aufgabe unbedingt bewähren.

Da uns die ganze Sache von Anfang an nicht ganz geheuer war und wir um den guten Ruf der Detektei fürchteten, hielten wir zu unserer eigenen Sicherheit genügend Abstand zum Ort des Grauens. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn wir auch noch Stufe 1 der Eskalation erreicht hätten. Man hätte uns doch nie wieder gebucht. Und das galt es nun mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern.

Letztendlich führte es dazu, dass wir wieder einmal selbst eingegriffen haben. Mit vollster Wucht schlugen wir hinterrücks auf den vermeintlichen Fachverkäufer ein, trafen dabei jedoch zuerst unseren Praktikanten. Warum stellte der sich auch so dämlich in den Weg? Die umherfliegenden Splitter des mechanischen Meinungsumformers trafen dann rein zufällig auch den Experten für gedruckte Medien, so dass wir diesem schnell den Gar ausmachen konnten. Der Rest war dann reine Routine: Giuseppe wurde vor der Notaufnahme rausgeschmissen und den Gauner haben wir mittels Postpaket anonym zum nächsten Präsidium geschickt.


Einbruch:

Wir schlagen ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte von Knöppe & Flupp auf. Durch unseren unermüdlichen Einsatz sind wir mittlerweile auch über die Landesgrenze hinaus ein gut gebuchtes Team. Unserem Praktikanten geht es soweit wieder ganz gut, das zusätzliche Loch im Kopf stellt ihn nur noch selten vor eine Herausforderung. Meistens dann, wenn er vom Friseur kommt.

Der aktuelle Fall behandelt den Einbruch in ein renommiertes Schokoladenmuseum am Rhein. Schon lange hatten wir den Verdacht, es müsse sich hierbei um eine ziemlich abgedroschene Bande handeln. Die Art und Weise in der sie vorgegangen sind, ließ auf eine skrupellose Mittäterschaft schließen. Wir sollten also gewarnt und auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet sein.

Aber wir wären ja nicht Knöppe & Flupp, wenn wir dies nicht bereits im Voraus erkannt und unsere Konsequenzen daraus gezogen hätten. Wir schickten ein weiteres Mal unseren besten Mann ins Rennen: Giuseppe, unseren unermüdlichen Einzelkämpfer. Erneut stellte er sich einer bedeutsamen Herausforderung, auch wenn wir zunächst ein wenig Überzeugungsarbeit leisten durften.

Zurück zum eigentlichen Fall. Immer wieder gelangten Aufnahmen mit schokoladenverschmierten Mündern an die Öffentlichkeit. Deutliche Reste von Vollmilch-Nuss, oder gar Zartbitter waren darauf zu erkennen. Nie zuvor hatten wir ein solches Entsetzen in den Gesichtern unserer Mitmenschen gesehen. Welch grauenhaftes Szenario steckte hinter so viel Skrupellosigkeit? War man denn auch hier seines Lebens nicht mehr sicher? Alle diese Fragen brachten uns auf den Plan.

Wir schleusten unseren Praktikanten in das Museum ein, platzierten ihn mittels mechanischem Equipment so intelligent, dass die Täter unweigerlich in die Falle tappen mussten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aufgrund der Annahme, wir hätten es mit gleich mehreren Tätern zu tun, erschien uns eine rostige Bärenfalle am Sinnvollsten. Diese sollte nach aufwendigen Berechnungen dem Ansturm der gewaltbereiten Fanatiker standhalten.

Und wie der Zufall es so wollte: schon nach kürzester Zeit hörte man das Geschrei unseres Praktikanten. Sein jämmerliches Gewinsel weckte die Neugier der Einbrecher, die dann wiederum auf seiner Blutlache ausrutschten und sich ebenfalls verletzten. Dabei stellte sich heraus, dass es sich hierbei um seriöse Besucher des Museums handelte: eine Gruppe dunkelhaariger Touristen mit Fotoapparat um den Hals. Da Giuseppe jedoch den größten Schaden von allen davontrug, sahen die Besucher von einer Anzeige ab und machten stattdessen jede Menge Fotos von ihm. Erst Tage später erfuhren wir aus der Zeitung von diesem bedauernswerten Vorfall. Der Besuch einer angesagten Lokalität hatte uns zuvor unabkömmlich gemacht.


Doppelmord:

Zweifelsohne gehört Mord zu einer der hinterhältigsten Arten, vorzeitig diesen Planeten zu verlassen. Bekommen wir es jedoch mit einem Doppelmord zu tun, wie in unserem aktuellen Fall, so ist äußerste Vorsicht geboten. Diese quasi potenzierte Form des fachgerechten Abmurksens erfordert all unser Können. Hier dürfen wir uns absolut keine Fehler erlauben. Aber wir sind ja Knöppe & Flupp und haben auch hierfür wieder ein breites Spektrum an hochqualifizierten Mitarbeitern zur Verfügung: Giuseppe.

Ein weiterer Grund dafür, dass wir unseren Praktikanten ins Rennen schickten war der, dass wir nicht selbst in die Schusslinie geraten wollten. Seine letzten beiden Einsätze hatten ihm zwar optisch schon ein wenig zugesetzt, allerdings zählten doch eher die inneren Werte, als banale Äußerlichkeiten. Gebeutelt von Bärenfalle und Meinungsumformer könnte ein zusätzliches Würgemal am Hals zudem auch erotische Phantasien bei der Frauenwelt hervorrufen. Wir von Knöppe & Flupp freuten uns jedenfalls, dass wir unseren Praktikanten auch ohne Androhung von weiterer Gewalt zu dieser neuen Herausforderung begeistern konnten.

In unserem dritten Fall untersuchten wir den Doppelmord am Ehepaar Waltraud und Willibald W. aus B. Auf nahezu bestialische Art und Weise wurde diesen ehemals sympathischen Individuen das Leben genommen. Mit äußerster Präzision nahmen wir die Ermittlungen auf. Was wir vorher jedoch noch nicht wussten: dieser Fall hatte es echt in sich. Wir sollten bis an die Grenzen unserer Belastung gehen; und auch weit darüber hinaus.

Unser guter Ruf eilte uns voraus. Und so kam es dann dass wir, als die ermittelnde Fachkompetenz schlechthin, als erste den Tatort betreten durften. Anders als bei den vorherigen Fällen galt es kein Verbrechen zu verhindern. Hier hatte man sich bereits schon ausgetobt; und zwar mit größtem Vergnügen. Wie also sollten wir nun vorgehen? Gab es tatsächlich keine Zeugen zu dieser hinterhältigen Tat? Giuseppe musste her, denn wir hatten wieder einmal einen Plan. Und dieser schien perfekt zu sein; zumindest aus unserer Sicht. Giuseppe jedoch war zu Beginn mal wieder ein wenig skeptisch, denn er traute unserer Vorstellungskraft noch nicht so ganz.

Ein kurzes, aber intensives Gespräch brachte die entscheidende Wende. Auf seinen ganz speziellen Wunsch hin verkleidete er sich als Imker und wollte so den Doppelmörder aus der Reserve locken. Giuseppe harrte dann bei 37 Grad im Schatten mehrere Tage in seinem nahezu unsichtbaren Versteck aus. Jegliche Form von Bewegung hatten wir ihm zuvor untersagt. Und auch trinken durfte er nicht. Seine perfekte Tarnung, mitten auf dem Marktplatz einer nicht genannten Großstadt, wäre sonst aufgeflogen. Und mit ihm unser guter Ruf.

Der Pathologe bescheinigte uns im Nachgang, dass er unter diesen perfiden Umständen innerlich vertrocknet sei. Aufgrund mangelnder Flüssigkeitszufuhr entpuppte sich der Doppelmord des betagten Ehepaares kurze Zeit später als ein Schwächeanfall. Nun sitzen sie gemeinsam mit Giuseppe auf einer Wolke und schauen nach unten...
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